„Ayurveda – ist das nicht ein bisschen esoterisch?" Diese Frage höre ich öfter, und ich verstehe sie. Um Ayurveda ranken sich viele Bilder: Kuren in fernen Ländern, komplizierte Speisepläne, Sanskrit-Vokabeln. Mein Zugang ist ein anderer – nüchterner, alltagstauglicher und sehr praktisch.
Für mich ist Ayurveda vor allem eines: Longevity im besten Sinn – ein jahrtausendealtes Erfahrungswissen darüber, wie Menschen gesund alt werden. Gesund sein und bleiben, sich rundum wohlfühlen und mit viel Lebensfreude das eigene Leben genießen: Das sind die Ziele des Ayurveda. Keine Dogmen, keine Verbotslisten – sondern die Frage, was dich stärkt und was dich schwächt.
Der rote Faden: drei Fragen
Jedes meiner Coachings folgt – bei aller Individualität – drei Leitfragen:
- Was brauchst DU wirklich, um dich gesund und lebendig zu fühlen? Nicht deine Schwester, nicht die Frauenzeitschrift, nicht der neueste Trend – du, mit deiner Konstitution und deinem Leben.
- Wie darf es konkret aussehen, damit es alltagstauglich ist? Die schönste Empfehlung nützt nichts, wenn sie an deinem Dienstag scheitert.
- Warum hat es bisher noch nicht dauerhaft funktioniert? Ehrlich hingeschaut, ohne Selbstvorwürfe – hier liegt fast immer der Schlüssel.
Du merkst schon: Das ist Coaching, nicht Behandlung. Ich verordne nichts – wir erarbeiten gemeinsam, und du entscheidest. Mein Leitsatz dabei: weg vom „du musst", hin zum „ich will". Nur Veränderungen, die du willst, überleben den Alltag.
So läuft das Coaching konkret ab
Schritt 1: Das Kennenlerngespräch (kostenlos)
Bevor irgendetwas beginnt, sprechen wir – unverbindlich und kostenfrei. Du erzählst, wo du stehst und was dich beschäftigt; ich höre zu und sage dir ehrlich, ob und wie ich dich unterstützen kann. Manchmal ist die Antwort auch: Dafür bin ich nicht die Richtige. Auch das gehört zu einem seriösen Coaching. Und einen hilfreichen Tipp nimmst du in jedem Fall mit.
Schritt 2: Die Bestandsaufnahme – dein Ist-Zustand
Im ersten Coaching-Termin schauen wir gründlich hin: Wie sieht dein Tag wirklich aus – vom Aufwachen bis zum Einschlafen? Wie schläfst du, wie isst du, wie bewegst du dich, was gibt dir Energie, was raubt sie dir? Dazu kommt der ayurvedische Blick auf deine Konstitution: Bist du eher der luftige, unruhige Typ? Der feurige, zielstrebige? Der stabile, gemütliche? Meist eine Mischung – und genau diese Mischung erklärt oft verblüffend präzise, warum bestimmte Ratschläge bei dir noch nie funktioniert haben.
Ein Beispiel aus der Praxis: Für eine Klientin mit viel feuriger Pitta-Energie war das intensive Auspower-Training kontraproduktiv – sie hatte schon genug Feuer. Mit einem kürzeren, gezielteren Programm kam sie schneller ans Ziel. Ihr Fazit: „Ich setze meine Pitta-Energie jetzt viel gezielter ein, und es reicht ein kurzes Programm."
Schritt 3: Die Prioritäten – ein Hebel statt zehn Baustellen
Aus der Bestandsaufnahme ergeben sich meist mehrere Themen: Schlaf, Ernährung, Bewegung, Stress, Routinen. Wir wählen gemeinsam den einen Hebel, der jetzt am meisten bewirkt – und lassen den Rest bewusst liegen. Das fällt vielen Frauen schwer („ich müsste doch eigentlich alles ändern!"), aber es ist der Kern meines Wegs der kleinen Schritte: Ein Hebel, der hält, schlägt zehn Vorsätze, die kippen.
Schritt 4: Kleine Experimente statt großer Umbrüche
Dann wird es praktisch. Wir vereinbaren kleine, konkrete Experimente für deinen Alltag – zum Beispiel: die Hauptmahlzeit auf mittags legen, eine warme Morgenroutine testen, eine Atemübung an den Abend koppeln, zwei kurze Bewegungseinheiten in die Woche bauen. Alles bleibt bewusst klein und wird an dein echtes Leben angepasst – nicht umgekehrt.
Schritt 5: Begleitung, Reflexion, Feinjustierung
In den Folgeterminen schauen wir gemeinsam: Was hat funktioniert? Was nicht – und warum? Hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Ratgeber-Buch und einem Coaching: Wenn etwas hakt, suchen wir nicht die Schuld bei dir, sondern passen den Weg an. Es muss sich stimmig anfühlen – das ist kein weiches Kriterium, sondern mein härtestes: Was sich nicht stimmig anfühlt, wird nicht durchgehalten.
Womit wir arbeiten – und womit nicht
Das gehört dazu
Tagesstruktur und Routinen · Ernährung nach deiner Konstitution (ohne Verbote) · Schlafqualität · Bewegung, die zu dir passt · Atmung und Entspannung · Umgang mit Energie und Grenzen
Das gehört nicht dazu
Diagnosen oder Heilversprechen · starre Ernährungspläne · esoterische Rituale · Ersatz für ärztliche Behandlung · ein Programm von der Stange, das für alle gleich aussieht
Warum ich so arbeite: die Geschichte hinter dem Ansatz
Mein Vertrauen in diesen Weg kommt nicht aus Büchern. Mit Anfang 20 erlitt ich während meines Sportstudiums eine schwere Knieverletzung – es folgten Operationen, Bewegungseinschränkungen, später Arthrose. Mit 40 riet mir ein Orthopäde, auf Sport weitgehend zu verzichten: „Nur noch Radfahren in der Ebene."
Ich habe mich entschieden, diesem Satz nicht zu glauben – und begonnen, zu forschen und auszuprobieren: Yoga, funktionelle Bewegung, Faszientraining und schließlich Ayurveda. Heute, mit 68, bin ich schmerzfrei und beweglich. Nicht, weil ich Glück hatte, sondern weil ich Verantwortung übernommen habe – Schritt für Schritt, über Jahre.
Genau diese Erfahrung prägt mein Coaching: Ich weiß, wie sich Rückschläge anfühlen. Ich weiß, dass große Pläne scheitern und kleine Schritte tragen. Und ich weiß, dass niemand die Verantwortung für deine Gesundheit übernehmen kann außer dir – aber dass es einen riesigen Unterschied macht, auf diesem Weg kompetent und ruhig begleitet zu werden. Mehr dazu liest du auf meiner Über-mich-Seite.
Woran du eine gute Begleitung erkennst
Der Coaching-Markt ist unübersichtlich – auch im Gesundheitsbereich. Ein paar Merkmale, auf die du achten solltest, ganz unabhängig davon, ob du bei mir landest:
- Sie fragt mehr, als sie verkündet. Wer dir in der ersten Stunde ein fertiges Programm präsentiert, hat dich nicht verstanden – sondern eine Schablone.
- Sie verspricht Begleitung, keine Wunder. Seriöse Arbeit erkennt man an realistischen Zeiträumen und ehrlichen Grenzen („dafür gehst du bitte zur Ärztin").
- Sie hat eine fundierte Ausbildung – und idealerweise eigene Lebenserfahrung mit dem Thema, das dich beschäftigt.
- Sie arbeitet mit deinem Alltag, nicht gegen ihn. Empfehlungen, die dein Leben ignorieren, sind Theorie.
- Es fühlt sich stimmig an. Vertrauen ist keine Nebensache – es ist die Arbeitsgrundlage. Deshalb gibt es bei mir das kostenlose Kennenlerngespräch: damit wir beide prüfen können, ob es passt.
Für wen sich ein Ayurveda-Lifestyle-Coaching lohnt
Aus meiner Erfahrung profitieren vor allem Frauen ab etwa 50, die spüren: So wie bisher geht es nicht weiter – aber die tausend widersprüchlichen Gesundheitstipps da draußen helfen auch nicht. Typische Anlässe sind die Wechseljahre mit ihren Begleiterscheinungen (Müdigkeit, schlechter Schlaf, innere Unruhe), das Gefühl, die eigene Gesundheit „endlich selbst in die Hand nehmen" zu wollen – oder ein Wendepunkt wie der Ruhestand, eine überstandene Erkrankung, ein Moment der Klarheit.
Weniger geeignet ist das Coaching für alle, die eine schnelle Abkürzung suchen: Ich habe keine Wunderpille, und ich verspreche keine Transformation in 14 Tagen. Was ich verspreche: ehrliche, einfühlsame Begleitung – und Veränderungen, die bleiben, weil sie zu dir passen.
Häufige Fragen
Muss ich mich mit Ayurveda auskennen?
Nein. Du brauchst kein Vorwissen und musst keine Sanskrit-Begriffe lernen. Ich übersetze alles in Alltagssprache – das Wissen arbeitet im Hintergrund für dich.
Muss ich Vegetarierin werden oder auf Kaffee verzichten?
Nein. Es gibt keine Verbotslisten. Wir schauen, was dir guttut und was nicht – und verändern in dem Tempo, das für dich stimmt. Ayurveda ist Orientierung, kein Dogma.
Wie läuft das Coaching praktisch ab – vor Ort oder online?
Online, per Video-Gespräch – dadurch sind wir zeitlich und örtlich flexibel. Alles, was du brauchst, ist ein ruhiger Platz und eine Stunde Zeit.
Was ist der Unterschied zum Ayurbodiment-Programm?
Das 1:1-Coaching ist die individuelle Begleitung nur für dich. Ayurbodiment ist mein 3-Monats-Gruppenprogramm: dieselbe Grundhaltung, ergänzt um die Kraft einer Gruppe von Frauen, die sich gegenseitig stärken.
Ersetzt das Coaching einen Arztbesuch?
Nein, ausdrücklich nicht. Bei gesundheitlichen Beschwerden gehört die ärztliche Abklärung an den Anfang – das Coaching ergänzt sie um das, was Medizin selten leistet: die alltagstaugliche Umsetzung eines gesunden Lebensstils.
Neugierig, ob das zu dir passt?
Dann lass uns sprechen – kostenfrei, unverbindlich und mit einem hilfreichen Tipp für dich.
Kostenloses Kennenlerngespräch reservierenAyurveda-Lifestyle-Coach, Sport- und Yogatherapeutin und Expertin für Faszientraining. Mit 68 lebt sie selbst, was sie weitergibt – und begleitet Frauen ab 50 dabei, gesund, beweglich und selbstbestimmt älter zu werden. Mehr über Christine
Dieser Artikel beschreibt ein Coaching-Angebot und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.